7. August 2016

9 German Interior Instagram Accounts to Follow

Schönes Interior-Design sucht man für gewöhnlich in Schweden, Dänemark und auch in den USA. Deutsche gelten eher als effektiv denn als kreativ. Aber hey, es gibt so einige schöne Einrichtungs-Ideen in deutschen Wohnungen! Ich habe neun meiner liebsten deutschen Instagram-Accounts zum Thema Wohnen zusammengestellt. Wen sollte ich noch kennen? Schickt mir einen Link auf Instagram.

Everyone looks to Sweden, Denmark and the US when it comes to interior design. German efficiency doesn't sounds like it would lead to creative homes, right? Well, Germany has quite some beautiful interiors to offer. Below I've put together nine of my favorite German Instagram accounts on living. Missing anyone? Send me a link on Instagram.


1. Die Berlinerin Jules Villbrandt betreibt den Blog Herz & Blut mit dem dazugehörigen Instagram-Account. Sattsehen unmöglich, versprochen.

Jules Villbrandt in Berlin runs the beautiful Blog Herz & Blut (heart & blood) accompanied by this Instagram account. It will never get boring, promise.

2. Wunderblumen habe ich erst vor wenigen Tagen entdeckt und würde am liebsten gleich bei ihr einziehen. Alles wirkt warm, weich und friedlich. Meditative Einrichtungsberatung quasi.

I discovered Wunderblumen (miracle flowers) only a few days ago and I wouldn't mind moving in right away. Her home looks so warm and soft and peaceful. You could call her account an instruction to meditative living.

3. Pepper Schmidt steckt hinter Blog und Instagram Heimatbaum. Skandinavisch inspiriert mit viel grün.

Pepper Schmidt is behind the Blog and the Instagram Heimatbaum (home tree). Inspired by Scandinavian design with lots of greens.

4. Die Grafikdesignerin Swantje Hinrichsen beweist nicht nur auf dem Papier einen guten Geschmack. Ihr schönes Zuhause teilt sie unter Swantje und Frieda auf Instagram.

Graphic designer Swantje Hinrichsen's good tastes are not limited to paper. She shares her beautiful home on the Instagram account Swantje und Frieda

5. Freunde von Freunden hat inzwischen ja die ganze Welt erobert. Hab nicht schlecht gestaunt als meine liebsten kalifornischen Style-Blogger FvF zu zitieren begannen. Erwachsen aus einer Serie im Zeit-Magazin ist FvF inzwischen eine internationale Publikation mit Wohnungs- und Atelierbesichtigungen, Reiseberichten und sogar Mix-Tapes. Leben und wohnen groß aufziehen geht also auch hierzulande.

By now Freunde von Freunden has conquered the whole world. When I first saw my favorite Californian interior bloggers mention FvF I was quite surprised. FvF started out as a series of articles in Germany's popular weekly Zeit-Magazin. By now they are an international publication with home and studio tours, travel stories and even mix tapes. So yeah, even Germans know how to make it big in the field of living and interiors.

6. SoLebIch ist nach eigenen Angaben die größte deutsche Wohncommunity im Internet. Hier grast man also gleich Hunderte von deutschen Wohnzimmern ab. In unterschiedlichen Stilen, aber immer inspirierend.

SoLebIch say they are the biggest German interior community on the web. With this one account you get peeks into hundreds of German homes. You'll get a lot of different styles and all are inspiring.

7. Nina führt uns mit labelfrei_me durch ihre eher monochrom und minimalistisch eingerichtete Münchener Wohnung. Balsam für gestresste Alltagsaugen.

Nina invites us at labelfrei_me into here rather monochrome and minimalistic home in Munich. Balm for stressed souls and eyes. 

8. sellekt ist ein geldbeutelgefährdender Online-Shop mit einem Instagram-Account, der anregender ist als jeder Katalog.

sellekt is truly dangerous for your wallet! This online shop's Instagram is better than any catalog. Try following it without buying all the stuff. Good luck.

9. Melanie-Jasmin Jeske steckt hinter melodie_michelberger und postet neben ihrer zu beneidenden Wohnung auch ihren tollen Kleidungsstil.

Melanie-Jasmin Jeske is the woman behind melodie_michelberger and she not only shares her enviable apartment but also her cool clothing style. 

5. Juni 2016

My Personal Five-Minute Journal

Vom Five-Minute Journal habe ich das erste Mal in einer Episode von Jess Livelys Podcast gehört, in der Sie einen der Gründer interviewt. Die Idee ist, sich jeden Morgen und jeden Abend ein paar Minuten Zeit zu nehmen, um darüber nachzudenken, was man vom Tag erwartet, wofür man dankbar ist, sich zu motivieren und schließlich den Tag zu reflektieren. Seit diesem Podcast ging mir das Konzept nicht mehr aus dem Kopf.

I've heard about The Five-Minute Journal first in an episode of Jess Lively's podcast where she interviews one of the founders. The basic idea is that you take a few minute each morning and each evening to think about what you expect from the day, motivate yourself, be grateful and reflect. Ever since that interview I kept coming back to the idea. 

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Meine Freundin Claudia hat mir erzählt, dass sie sich jeden Abend mindestens zwei schöne Augenblicke des Tages vergegenwärtigt. Das fand ich wundervoll - und es erinnerte mich schon wieder an das Five-Minute Journal. Ich hatte drüber nachgedacht, mir eines zu besorgen, aber zum einen wollte ich nicht zwei Mal am Tag schreiben und ich wollte auch noch eigene Punkte hinzufügen. Schließlich habe ich mein eigenes Misch-Konzept entwickelt: Ich schreibe mir drei wunderbare Dinge auf, für die ich dankbar bin, überlege, wie ich den Tag hätte besser gestalten können und behalte Sport und gesunde Ernährung im Auge.

My friend Claudia told me that she thinks of at least two things she is very grateful for at the end of every day. I loved this idea - and it reminded me of the journal again. I kept playing with the thought of getting one but I only wanted to write once a day and also include other things. Finally I came up with my own mixed concept: I list three wonderful things I am grateful for, write down how I could have made the day better and also keep track of my fitness and health goals.

Wenn ich etwas regelmäßig nutzen soll, muss es schön sein. Also habe ich ein besonders schönes Notizbuch von Ana de Lima gekauft und schreibe mit dem "perfect pencil" von Faber Castell hinein. Sie nennen ihren Stift tatsächlich so. Zurecht, wie ich finde: die Mine gleitet nur so über das Papier und im Deckel versteckt sich ein Spitzer. ich liebe solche cleveren Ideen. Um Sport und Ernährung zu tracken, habe ich mir diese hübschen Planner-Aufkleber von Carta Printea zugelegt. Nach drei Tagen Tagebuchführen muss ich sagen, dass ich es liebe. Ich habe unterschätzt, wie gut es tut, sich täglich vor Augen zu führen, wofür man dankbar sein kann. Auch habe ich nicht erwartet, dass es mir so viel bringen würde, mir zu überlegen, was ich ganz praktisch hätte besser machen können. Richtig toll. Was meint ihr, wäre das etwas für euch?

To make my new diary as attractive as possible, I chose a beautiful notebook by Ana de Lima and got the "perfect pencil" from Faber Castell. They actually call it like that and rightly so. It glides wonderfully over the surface of the paper and comes with its own sharpener hidden in the cap, genius. To track fitness and health goals I got these cute planner stickers from Carta Printea. I am on day three of my personal five minute journal now and I already love it. I underestimated the power of writing down what I am grateful for and also the positive effect of reflecting what I could have made better in a very practical way. What do you think of it? Is this something you would try?


24. April 2016

Pink Sunday Mood

Den heutigen Post widme ich meiner Lieblingsfarbe, die Glücksgefühle in mir hervorrruft, besonders wenn sie in einem Design gut eingesetzt ist. Mit Pink habe ich schon lange keine Affäre mehr, nein, das ist wahre Liebe.

Today's post is dedicated to my favorite color that gives me joy and makes my heart flutter a little bit every time I see it well applied in design. Pink and I have passed the state of an affair long ago, this is true love.


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17. April 2016

5 Steps to a Beautiful Gallery Wall

Gallery wall by Emily Henderson

Letztens wurde ich auf Instagram gefragt, ob ich Tipps zum Thema Bildergalerien hätte. Wie man Bilder am besten zusammenstellt und anordnet. Zunächst bin ich zurückgerudert und habe gemeint, dass ich dazu nicht wirklich etwas sagen könnte. Doch schließlich kam mir, dass ich schon so manche Wand mit Bildern behängt und auch ausreichend zum Thema recherchiert habe. Meine Erfahrungen und mein gesammeltes Wissen könnten euch bei einem eigenen Projekt helfen. Im folgenden könnt ihr deshalb lesen, wie ihr in 5 Schritten zu einer schönen Bildergalerie an eurer Wand kommt.  

The other day I was asked on Instagram whether I have some tips on how to create a gallery walI. I backpedaled first stating that I really didn't know that much about it. Giving it some thought I realized that I had hung quite some pictures and that I had done research on the topic as well. So I decided that I definitely had collected some knowledge I could pass on. Read on to learn how to achieve a beautiful gallery wall in 5 steps. 

1. Take your time

Als erstes möchte ich sagen, dass der Prozess Zeit kosten wird. Jede noch so kleine Bildersammlung an meinen Wänden hat mich mehrere Wochen beschäftigt. Nicht das Aufhängen der Bilder an sich natürlich. Aber bis man sich für die richtigen Bilder entschieden hat, Rahmen besorgt und das Layout festgelegt hat, vergeht einiges an Zeit.

The first step is to acknowledge that the process will take time. There is no collection of pictures on my wall – however small – that did not take several weeks to get there. It's not the actual hanging of the pictures but collecting your art can take weeks or even months. Finding the right frames also takes time and do not underestimate the effort it takes to find the perfect layout either.  

2. Collect the art

Überlegt euch, was ihr an eure Wand hängen möchtet. Soll es eine Sammlung von Familienfotos werden wie bei meiner Hochzeitsfoto-Galerie, Urlaubsfotos oder Bilder eurer Heimat wie die Cincinnati-Bilder in unserem Flur? Vielleicht möchtet ihr, dass die Bilder an eurer Wand eine bestimmte Stimmung verbreiten. Erinnert ihr euch an das kleine Bilder-Arrangement in unserem Schlafzimmer, das einfach entspannend wirken sollte? Oder wollt ihr eine auffallende Kunstsammlung erstellen, die viele Geschichten erzählt? An letzterer arbeite ich gerade im Gästezimmer und hoffe, dass ich sie bald mit euch teilen kann. Hier schon einmal zwei Bilder des Prozesses:

Ask yourself what you want to hang on your wall. Is it going to be a collection of family pictures like my wedding picture gallery, photos from a vacation or your hometown as the Cincinnati photographs in our hallway? Maybe you want your pictures to convey a certain mood. Remember how I wanted the little arrangement of pictures in our bedroom to be relaxing? Or do you want an eye catching art wall with lots of conversation pieces? I am working on the latter at the moment in the guest room and hope to have it ready for sharing soon. Here's a little sneak peek:


Solltet ihr nach Inspiration suchen, was alles Teil einer Gallerie sein kann: es geht alles. Fotos, Originale, Kunstdrucke, Kinderzeichnungen, Postkarten, Theaterprogramme, Konzertkarten, Bilder aus Magazinen, gepresste Blumen, Geschenkpapier, wirklich alles. Ich habe auf Etsy ein paar Lieblingsstücke für euch zusammengestellt.

In case you are looking for inspiration what to include in your gallery wall: everything goes. Photographs, original art, art prints, children's drawings, postcards, theatre programs, concert tickets, pictures from magazines, pressed flowers, wrapping paper, really everything. I have put together some of my favorite pieces from Etsy in this treasury.

3. Buy the right frames

Sobald ihr alle Bilder beisammen habt, geht es ans Rahmen kaufen. Beschränkt euch dabei auf zwei, maximal drei verschiedene Rahmenfarben, damit eure Sammlung nicht chaotisch wirkt. Diese Lektion habe ich von Emily Henderson gelernt, eine Interior-Designerin, die ich absolut verehre. Denkt beim Kauf der Rahmen auch daran, dass manche Bilder mit einem Passepartout vielleicht besser atmen können und andere ohne diesen zusätzlichen Akzent besser wirken.

As soon as you have your art together, go shopping for frames. Limit the colors of the frames to two or three to save things from looking messy. I learned this lesson from Emily Henderson whom i absolutely worship as an interior designer. When choosing frames also remember that you can have your pictures matted. Some pieces might appreciate the extra room to breathe provided by the photo mat, others don't ask for it.
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4. Find the perfect layout

Die richtige Anordnung für meine Bilder zu finden, empfinde ich als die größte Herausforderung. Arrangiert eure Bilder auf dem Boden. Beginnt mit den größten Bildern und achtet darauf, euch an klaren Linien zu orientieren. Irgendwelche Linien, um (un)genau zu sein. Eine Linie könnte eure Sammlung zum Beispiel visuell halbieren oder in Spalten teilen. Eure Augen brauchen schlicht einen Anker, um die Bilder an sich genießen zu können. In den folgenden gifs könnt ihr sehen, was ich meine. Sobald ein paar klare Linien stehen, kann der Rest der Sammlung organisch wachsen. Lasst die Bilder auch über die Anordnung hinweg miteinander "sprechen", zum Beispiel durch ähnliche Motive oder Farben.

This is always the hardest part for me. Arrange your layout on the floor. Start out with the biggest piece(s) in your collection and go from there. While doing so, look for some kind of clear lines. Any really. Have a line that visually halves your layout or have several columns. Your eyes need an anchor to be able to appreciate the art. See in the gifs below what I mean. As soon as there are some clear lines the rest of the gallery can grow organically. Let pictures "speak" to each other across the arrangement through similar motives or colors. 

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5. Measure twice, hammer once

Nun seid ihr soweit, es geht ans Aufhängen eurer neuen Bildergalerie. Alle Bilder liegen in der richtigen Anordnung auf dem Boden bereit. Haltet euch einen Hammer, genügend Nägel, eine Wasserwaage und ein Metermaß bereit. Wenn ihr ein wenig wie ich seid, würdet ihr die Wasserwaage und das Metermaß am liebsten weglassen und einfach ohne loslegen. Das Resultat wären viele unnötige Löcher in der Wand. Glaubt mir, ich habe es ausprobiert, mehrfach sogar. Lernt aus meinen Fehlern und messt alles lieber doppelt ab. Es mag den Anschein erwecken, dass das Zeitverschwendung ist, aber das bisschen zusätzliche Zeit wird euren Nerven guttun.

Und das war's. Natürlich ist keines dieser 5 Schritte Gesetz. Sie entspringen meinen Erfahrungen und meiner Recherche und ich hoffe, ihr findet sie hilfreich.

Now to the final step: getting your gallery on the wall. You have already laid out your arrangement on the floor. Have a hammer, enough nails, a level and a metering rule ready. If you are like me, you would skip the level and the metering rule and just go for it. The result would be a bunch of unnecessary wholes in the wall. Believe me, I've been there – several times. Therefore, please learn from the worst and measure twice, hammer once! It might seem like a waste of time but being just a bit thorough will protect your nerves.

There you have it. Of course, none of these rules are laws. They come from my experience and research and I hope you find them helpful.

UPDATE: My gallery wall is up

Endlich hängt meine Bildersammlung und ich liebe sie. In den Bildern unten seht ihr, dass ich zuallererst eine Schnur waagerecht an die Wand geklebt habe, um die Mitte der Anordnung zu markieren. Diese Schnur war mir eine riesige Hilfe. Das geht natürlich auch professioneller mit einer Laser-Wasserwaage. Dann hätte ich mir die Schnur gespart, aber ich hänge nicht oft so viele Bilder auf, dass sich die Anschaffung eines solchen Werkzeugs lohnen würde. 

My gallery wall is finally up and I love it. In the pictures below you can see how I first fixed a long leveled thread on the wall to mark the middle of the arrangement. That thread was a huge help. Of course this can be done more professionally with a laser guide leveler but I would not use it often enough and they are expensive in Germany.



10. April 2016

Bedroom Makeover Part II:
From Inspiration to Realization

Letzte Woche habe ich von unserem viel zu gelben Schlafzimmer erzählt, und dass ich es gerne in einen ruhigen und friedlichen Raum zum Schlafen verwandeln wollte. Von links nach rechts, um es kurz zu machen:

Last week I told the story of our way too yellow bedroom and how I wanted to turn it into a calm and peaceful room to sleep in. From left to right basically:


Um mein Ziel zu erreichen, musste ich die Wände streichen, weißes Bettzeug besorgen und die Möbel austauschen beziehungsweise streichen. Es hat mir sehr geholfen, die Neugestaltung des Zimmers in kleine Schritte herunterzubrechen. 

To reach my goal, I had to paint the walls, get white bedding and replace or repaint the furniture. Breaking down the makeover into doable steps made it so much easier for me.

Wände fast weiß streichen

Ich wusste, dass ich die Wände nicht reinweiß streichen wollte. Die Farbe hatten sie als wir eingezogen sind, und sie wirkten kühl und langweilig. Sie sollten daher fast weiß werden. Die Auswahl hier ist jedoch riesig. Deshalb habe ich mir diese kleine Palette von diemoebelbloggerin mit in den Baumarkt genommen und nach der Farbe oben in der Mitte gesucht. Ein Rat aus Erfahrung an dieser Stelle: Kauft niemals billige Farbe! Sie deckt nicht ordentlich, die Farbe wird nicht aussehen wie erwartet und nach all der harten Streicharbeit werdet ihr als kleines Nervenbündel zurückbleiben. Meinem eigenen Rat folgend, habe ich die beste Farbe gekauft, die der Baumarkt zu bieten hatte und beobachtete glücklich, wie sich unser neues Schlafzimmer beim Streichen entfaltete. Ich liebe das neue weiche hellgrau der Wände.

Paint the walls almost white

I knew I did not want to paint the walls pure white. They were that color when we moved in and they looked bland and cold. So off-white it should be. To help me choose from the dozens of off-whites out there, I took this this small palette by diemoebelbloggerin with me to the hardware store and looked out for the color in the top center. A word of advice here: Do never buy cheap paint. Don't even think about it. It will not be covering enough, the color will not turn out right and you will be a nerve wreck after the paint job is finished. Following my own advice I bought the best paint they had at the store and happily watched our new bedroom walls unfold. I love the new warm light gray of the walls.


Das Bett in Szene setzen

Das Bett wollte ich ganz in weiß halten ohne bunte Paradekissen. Den Farbtupfer sollte der blaue Teppich übernehmen. Damit es dennoch nicht langweilig wird, habe ich mit verschiedenen Materialien und Strukturen gearbeitet: eine kariert gewebte Tagesdecke beherbergt Lammfellkissen, samtige Jacquardkissen und ein kleines Baumwollkissen. Auch der weiße Lesesessel bekam ein Lammfell und so "sprechen" Bett und Sessel miteinander.

Put your bed in scene

I wanted to keep the bed completely white without colorful accent pillows. The blue rug was enough for a colorful accent. To avoid all the white looking boring I worked with different materials and textures: a checked woven bedspread is the base for lambskin pillows, velvety jacquard pillows and a simple white cotton pillow. The white reading chair also got a lambskin and so it "talks" to the bed.


Neue Möbel kaufen oder alte streichen

Wir haben beides getan. Mit dem IKEA Sessel aus dem Vorher-Bild war nichts zu machen. Er musste gehen und fand online einen glücklichen neuen Besitzer. Die Bücherregale waren aus unbearbeitetem Holz, das ich vor Jahren weiß lasiert hatte. Ich besorgte Holzlack in altweiß und verwandelte die Farbe nach diesem Rezept in Tafelfarbe. Dadurch sind die Regale so matt geworden, dass sie fast mit der Wand verschmelzen – ziemlich wunderbar.

Get new furniture or repaint what you have

We did both. There was no way the IKEA chair from the before picture could stay. It found a happy new owner online. The bookcases could be painted. They are of plain wood and I had just glazed them white years ago. I bought an off-white varnish and turned it into chalk paint following this recipe. This way they turned out so matt they almost merge with the walls visually. Quite lovely.

Die Details anpassen

Die Kunst an den Wänden sollte die entspannte Atmosphäre betonen und so fand mein kleines Gemälde von Mathias Meinel endlich einen würdigen Platz in unserem Zuhause. Ich kombinierte es mit gerahmten Kunstpostkarten und einem Foto vom Obersalzberg im Nebel, das ich letztes Jahr im Frühling gemacht hatte. Bilderrahmen und Blumentöpfe wurden weiß beziehungsweise grau und ich habe versucht, das Bücherregal ruhiger zu gestalten. Da muss ich aber definitiv noch üben – etwas für einen zukünftigen Post. 

Adapt the details

I wanted the art on the walls to reflect the relaxed atmosphere and so my little painting by Mathias Meinel finally found a place in our home worthy of its beauty. I grouped it with framed art postcards and a photo of the Obersalzberg mountain in the fog that I have taken last spring. Frames and pots in the room turned white or gray and I tried to style the bookcases to look more calm. Definitely have to work on those skills of mine. Maybe for an upcoming post.

2. April 2016

Bedroom Makeover Part I: Finding Inspiration

Als ich mit Nate zusammengezogen bin, wollte ich unser Schlafzimmer vor allem fröhlich gestalten. Es ist ein großes Zimmer, das viel natürliches Licht abbekommt, was sehr schön ist. Ich dachte, dass eine ganz leicht vanillegelbe Wandfarbe den Raum noch sonniger aussehen lassen würde. Klingt plausibel, oder? In der Realität ließ die Wand leider alles im Raum gelblich aussehen. Man kam sich vor wie in einem vergilbten Foto. Nach dem Umzugsstress hatte aber keiner von uns die Energie, das Schlafzimmer noch einmal zu streichen und so schliefen wir ein paar Jahre in einer Zitrone. Immerhin war das Licht meist aus.

When I moved in with Nate I wanted to design our bedroom to look really happy. The room is big and gets lots of natural light which is very beautiful. I thought painting it a very light vanilla yellow would even emphasize all the light. Sounds plausible, right? Wrong. The color was nice but it made everything in the room look yellowish. It looked like we were living in a yellowed photograph. Non of us had the energy to tackle this issue after the stress of moving so we just left it as it was and put up with sleeping inside a lemon. The lights were out most of the time anyways.


Dieses Jahr war es aber endlich soweit: Das Schlafzimmer würde ein neues Gesicht bekommen. Alles, was ich wollte, war ein entspannender Raum. Während ich zur Inspiration Schlafzimmer-Bilder auf Pinterest durchging, fiel mir auf, dass ich mich unglaublich hingezogen fühlte zu weißen Räumen. Ganz weiß, ohne Ablenkung, nur Ruhe und Frieden. Genau das wollte ich.

This year though, I knew I had to do something about that bedroom. All I wanted from that room was peace. I looked at pictures of bedrooms on Pinterest for inspiration and I realized I wanted a white room. All white, nothing distracting, just plain white peace and quietness.




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Aber schließlich musste ich mir eingestehen, dass ein ganz weißer Raum in meinem Zuhause undenkbar ist. Ich liebe Farben zu sehr. Sollte ich eines Tages aus unerklärlichen Gründen explodieren – Gott bewahre! – werde ich in einem regenbogenfarbenen Konfettiregen niedergehen. Mit dieser neugewonnenen Selbsterkenntnis konzentrierte ich mich auf Bilder von Schlafzimmern, die ich mit "so weiß, wie es für einen Farb-Junkie noch erreichbar ist" beschreiben würde. In den Bildern unten ist die Grundlage weiß: die Wände, das Bett und/oder das Bettzeug, die Vorhänge. Dazu betreten farbige Elemente die Bildfläche: Kissen, Bücher, Kunst. Das sah schon deutlich machbarer für mich aus.

Don't these look truly soothing? Being honest with myself I had to quickly admit though that this will never happen in my house. I am too much into colors. Should I inexplicably explode one day – God forbid! – I'll go down in a blaze of rainbow-colored confetti. So I started looking into bedrooms that I would describe as "as close to white as a color junkie can get". In the pictures below the base is white: walls, bed and/or bedding, curtains. Then colorful elements enter the picture: pillows, books, flowers, art. These finally looked doable for me.

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Im Folgenden habe ich diese Bilder analysiert, um zu sehen, wie und warum sie funktionieren. Mit funktionieren meine ich, dass sie alle Ruhe ausstrahlen, obwohl zum Teil kräftige Farbakzente zu finden sind. Es ist sehr hilfreich, die Hauptkomponenten eines Raumes herauszuarbeiten, um den Stil zu kopieren, und nicht den ganzen Raum.

Below I have dissected these pictures for you to see how and why these rooms work. Meaning how they still feel peaceful, even with sometimes bold color accents. Dissecting what your dream rooms are basically made of is a great way to copy the style, not the whole room!



Ich wusste, dass ich etwas zwischen dem skandinavischen und dem romantischen Stil anstrebte, weil das sowohl Nate als auch mir gefallen würde. Also habe ich zusammengetragen, was zu tun war, um unseren Zitronenbunker in einen Traum in weiß zu verwandeln. Zu allererst mussten natürlich die Wände gestrichen werden. Möbel und Bettzeug mussten auch weiß werden und die Bilder an der Wand weniger bunt. Hier seht ihr schon einmal ein kleine Vorschau (mit dem Smartphone fotografiert). Bald kann ich euch den ganzen Raum zeigen. Erst muss jedoch aufgeräumt werden.

I knew I wanted something between the Scandinavian and the romantic style to fit both Nate's and my aesthetics. So I sat down to think about what it would take to get from our lemon bunker to winter wonderland. First of all, the wall had to be painted. Furniture and bedding needed to go white and we would want to choose less colorful art, too. Here is a sneak peek of the finished room (just a smartphone shot). Stay tuned for the full reveal! I have to tidy up first though.



28. März 2016

5 Ways of Developing a Positive Body Image

Es ist nicht gerade einfach, eine selbstbewusste Frau zu sein. Wir werden auch im 21. Jahrhundert noch hauptsächlich über unser Aussehen beurteilt. Was nicht selten zur Folge hat, dass wir uns auch an den Idealbildern messen und vergessen, wie gut wir uns in unserer eigenen Haut fühlen könnten. Und wie selbstbewusst wir durchs Leben gehen könnten. Im folgenden habe ich 5 Ideen gesammelt, wie wir ein gutes Körpergefühl entwickeln können. Denn es wird Zeit, dass wir in uns selbst ankommen und es genießen, Frauen zu sein. 

Being a woman is certainly not always easy. Even in the 21st century we are mainly judged by our looks. This often leads us to compare ourselves to the ideal as well and we forget how good we could feel in our own skins. And how confident we could walk through life. I've rounded up 5 ideas on how you could develop a positive body image. It's time we settle in ourselves and enjoy being women.

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1. Trage sexy Unterwäsche – auch als Single

I glaube fest daran, dass du in erster Linie für dich selbst sexy bist. Verliebe dich in dich selbst, lange bevor du jemanden in dein Herz lässt. Wie wäre es, wenn du dich selbst mit richtig schicker Unterwäsche verführst? Und wenn dich niemand sonst darin sieht - was soll's? Du weißt, dass du sie trägst und das wirst du spüren. An einem aufrechteren Gang zum Beispiel. Und wenn dir dann ein besonderer Mensch über den Weg läuft, wird er sich sicher nicht über deinen nette Sammlung beschweren.

1. Wear sexy lingerie – even if you are single

I firmly believe that your sexiness is first of all for yourself. Fall in love with yourself way before anyone else is allowed entrance to your heart. Why not seduce yourself with really nice underwear? Who cares whether no one else sees it? You know you wear it and you will feel it. By holding your shoulders higher, for instance. And when that special someone turns up he will surely not mind your nice collection.

2. Experimentiere mit Make-up – für dich selbst

Unterschätze nicht die Macht von Make-up. Ob du nur deine Pickel abdeckst oder dich jeden Morgen in eine Sexbombe verwandelst – probier mal etwas neues. Make-up kann deine Stimmung sehr machtvoll transportieren. Das könnte jeder Bühnenschauspieler bestätigen. Betrachte dein Gesicht als die Leinwand deiner Persönlichkeit und all deine Farben als Emotionen, mit denen du malen kannst. Viel Spaß!

2. Experiment with make-up – for yourself

Don't underestimate the power of make-up. Whether you normally just cover up your spots or turn into a sex bomb every morning, try something new. Make-up can express your different moods in a strong way. Just ask a stage actor. View your face as the canvas of your personality and all the colors you got as the emotions you can paint with. Have fun!

3. Mach Sport, um dich wohl zu fühlen – nicht um gut auszusehen

Lange Zeit habe ich Sport ausschließlich als eine Möglichkeit betrachtet, Kalorien zu verbrennen. Eine Sportart war nur so gut wie erfolgreich sie Fett verbrennen konnte. Das hat sich vor etwa zwei Jahren geändert, als ich bodyART für mich entdeckt habe, eine Mischung aus Yoga, Pilates und Workout. Ich begann es zu genießen, meinen Körper zu spüren. Zu fühlen, wie er stärker und flexibler wird. bodyART verbrennt zwar leider nicht alle überflüssigen Kalorien, erfüllt mich jedoch mit Freude und mit Liebe für meinen Körper. Inzwischen gehe ich sogar gerne laufen, was ich lange gehasst habe. Seit ich nicht nur laufe, um abzunehmen, habe ich sogar eine tiefe Dankbarkeit für meine kurzen Beine entwickelt, die mich so weit tragen können. Egal was du tust, spüre und genieße deinen Körper.

3. Do sports to feel good – not to look good 

I used to view any kind of sport as a way to burn fat. The more fat I could burn with something the higher I rated it. But about two years ago I started to do bodyART, a mixture of yoga, pilates and classic workout, and discovered how great it is to feel my body. How nice it is to feel its strength grow and its flexibility evolve. It doesn't burn all the calories I eat (which is still a bit sad) but it fills me with joy and with love for my body. I also run from time to time which I used to hate when I was doing it only to lose weight. Now I am always thankful for my short legs which can carry me so far. Whatever you do, feel and enjoy your body.

4. Iss, um dich satt und glücklich zu fühlen – nicht schuldig

Hier predige ich in erster Linie zu mir selbst. Seit ich 12 bin habe ich keinen entspannten Umgang mehr mit Essen. Damals habe ich angefangen, mich wöchentlich zu wiegen, und in der Folge immer abnehmen zu wollen. Ich wünschte, ich könnte zurückgehen, mein 12-jähriges Selbst von der Waage schubsen und sie spielen schicken. Vor einiger Zeit habe ich ein Interview mit Isabel Foxen Duke auf dem wunderbaren Podcast von Jess Lively gehört. Danach habe ich mir gleich ihr eBook "How to not eat cake..." heruntergeladen. Im Grunde sagt sie, dass wir Essen genießen sollten und unserem Körper damit gut tun sollten. Wir sollten aufhören, uns für essen zu verachten. So erfrischend! 

4. Eat to feel full and happy – not guilty

Here I am going to preach to myself in the first place. My relationship with food got screwed up as soon as I entered puberty with 12 and I started to weigh myself every week. I wish I could go back, push that girl off the scale and tell her to go play. Some time ago I heard an interview with Isabel Foxen Duke on Jess Lively's great podcast and immediately downloaded her ebook "How not to eat cake". She basically teaches that you should enjoy what you eat and make your body feel good. To stop despising yourself for eating. So refreshing!

5. Sei freundlich zu anderen – aus Respekt zu dir selbst

Lasst uns einen Schritt zurücktreten von unserem Körper und auf andere schauen. Frauen können so boshaft zueinander sein. Macht es uns denn stärker, wenn wir gemein zu anderen sind? Oder wenn wir gar ihr Äußeres kritisieren? Ich bewundere Frauen, die andere bestärken. Sie strahlen Stärke und Selbstachtung aus. Sie wissen, wer sie sind. Sie bekämpfen nur echte Feinde und Ungerechtigkeiten und nicht die Kollegin, die "nur etwas zu dick ist", was "wirklich schade ist, denn sie hat ein so schönes Gesicht".

Das sind die Ideen, die ich mit euch teilen wollte. Habt ihr noch mehr Ideen, unsere Weiblichkeit zu feiern? Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr sie teilen würdet.

5. Be kind to others – out of self-respect 

Now let's step back from our bodies and look at others. Women can be so spiteful to each other. Does it make us stronger in any way if we put someone else down? Or even criticize them for how they look? I always find women who elevate others amazing. They radiate strength and self-respect. They know who they are, they fight real enemies and injustices, not the colleague who is "just a bit too fat" which is "such a pity as she has a really pretty face".

These are the ideas I wanted to share with you. Do you have more ideas on how we could celebrate our womanhood? It would be great if you shared them.